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Israel unterstützt High-Tech-Firmen mit bis zu 70 Millionen NIS bei “Crazy R&D”

Die israelische Innovationsbehörde (“Innovation Authority”) entwickelt ein neues Programm zur Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die mit hohem Risiko behaftet sind und von großen Hightech-Unternehmen geleitet werden. Bewerben können sich Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 100 Millionen US-Dollar.

Die Innovationsbehörde plant, bis zu 70 Millionen NIS für die Unterstützung von langfristigen Ventures bereitzustellen, die sich mit der Entwicklung innovativer grundlegender Technologien beschäftigen und die Basis für zukünftige Produktlinien in verschiedenen Sektoren stellen können.

Das Programm zielt auf die 20 israelischen High-Tech-Unternehmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar pro Jahr ab, die entweder FuE-Investitionen von mindestens 20 Millionen US-Dollar tätigen oder mehr als 200 Mitarbeiter direkt in der FuE beschäftigen.

Unternehmen, die die von der Innovationsbehörde festgelegten Anforderungen erfüllen, können einen Antrag auf Finanzierung stellen und einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Kosten des Projekts erhalten. Die Innovationsbehörde macht deutlich, dass ein Unternehmen, das diese Unterstützung erhält, nicht verpflichtet ist, die staatlichen Lizenzgebühren für jede neue, im Zuge des Plans entwickelte Technologie zu bezahlen und ein Produkt aus der Technologie entwickeln darf. Gleichzeitig verlangt das Gesetz, dass das aus diesem Programm gewonnene Know-how in Israel registriert wird, so dass der Staat langfristig von den daraus resultierenden Steuereinnahmen profitieren kann.

Die Direktorin der Wachstumsabteilung der Behörde Sagi Dagan sagte, dass das neue Programm dem Wunsch der Behörde entspräche, das anhaltende Wachstum der israelischen Hightech-Unternehmen zu fördern. „Im Gegensatz zu den Unterstützungsbeiträgen, die die Innovationsbehörde für kleine Hightech-Unternehmen oder Startups gewährt, konzentriert sich dieses Programm auf kleinere, aber mit hohem Risiko behaftete Unternehmungen, bei denen wir wissen, dass ein großer Teil davon Scheitern wird, trotz unserer Unterstützung. Bei Ventures ohne große Möglichkeit zu versagen, würden uns die Unternehmen nicht brauchen. Diese Art von FuE nennen wir daher „crazy R&D“. Auch, wenn ein Venture erfolglos ist, wird neues Know-How geschaffen, das dem Unternehmen erhalten bleibt und in Zukunft genutzt werden kann.“

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag auf globes.com, in dem mehr Stimmen aus Israel zu Wort kommen.

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