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Israelische App erkennt Qualität von Früchten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Zukunft muss man womöglich nicht mehr warten, bis der Apfel vom Stamm fällt oder die Reife von Mangos über das Druckgefühl erraten: Das israelische Startup AclarTech hat eine App für Mobiltelefone entwickelt, die es dem Nutzer erlaubt, die Reife, Frische und Qualität von Früchten und Gemüse zu überwachen.

Die Firma aus Nes Ziona ist damit auf dem besten Wege den globalen Nahrungsmittelmarkt zu revolutionieren. Nicht nur wird es für Landwirte leichter, Entscheidungen zu treffen, um Verschwendung von un- oder überreifen Früchten zu verhindern. Dies soll wiederum helfen, Früchte und Gemüse noch mehr Menschen zugänglich zu machen.

Heutzutage entscheiden Landwirte hauptsächlich nach Gefühl oder im besten Fall nach Labortests, wann Früchte reif sind um gepflückt oder geerntet zu werden. „Diese Methoden sind extrem ineffizient und nicht standardisiert, führen also zum Verlust von ungefähr 50% der weltweit gezüchteten Früchte“, begründet AclarTech. Mit dem AclaroMeter können private wie gewerbliche Nutzer ihre Erzeugnisse mit der eingebauten Smartphone-Kamera und einem portablen Molekularsensor, dem SCIO, scannen.

Die Messung umfasst etliche Parameter über die Frucht und ihre Umwelt und verrät Daten wie den Fruchtzuckergehalt, Säure, Gewicht, Farbe und speichert daneben die GPS-Koordinaten und das Wetter zum Messzeitpunkt Die Daten werden dann in die Cloud hochgeladen und von einem speziell abgestimmten Algorithmus verarbeitet, der Daten von zehntausenden Musterfrüchten vergleicht.

Innerhalb weniger Sekunden bewertet dieser Algorithmus die Frische, Reife und Gesamtqualität der Erzeugnisse. Auf diese Weise können Früchte auf dem gesamten Weg der Lieferkette von der Ernte über die Groß- und Einzelhändler bis zum Endkunden überwacht werden.

AclarTech hat vor kurzem ein Pilotprojekt mit einem lokalen Weintrauben-Anbauer beendet und startet nun eine Beta-Phase mit landwirtschaftlichen Institutionen, dem Landwirtschaftsministerium, wissenschaftlichen Einrichtungen und etlichen Winzern.

Dieser Artikel erschien zuerst in englischer Sprache bei der Times of Israel.

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