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Berlin & München, Deutschland

Israelischer Autozulieferer eröffnet Werk in Deutschland

Der israelische Automobilzulieferer Arkal Automotive hat im thüringischen Crock eine neue Produktionsstätte eröffnet. Wie das Thüringer Wirtschaftsministerium laut MDR mitteilte, investiert das Unternehmen in seinen ersten deutschen Standort zwei Millionen Euro und schafft damit 60 Arbeitsplätze.

Arkal Automotive produziert Kunststoffteile, darunter Radkästen, Wasserkastenabdeckungen und Batterieträger. In Crock werde das Unternehmen zunächst Bauteile für Opel herstellen, hieß es, unter anderem für das Kleinwagenmodell “adam”, das ab Anfang 2012 in Eisenach gefertigt wird und 2013 auf den Markt kommt. Darüber hinaus sollen künftig auch Teile für Audi, Mercedes-Benz und Volkswagen gefertigt werden.

Arkal Automotive wurde eigenen Angaben zufolge 1997 gegründet und hat seinen Hauptsitz im Norden Israels nahe Tiberias. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 230 Mitarbeiter und hat Standorte in Europa, Nordamerika und China. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 60 Millionen Euro.

Arkal-Geschäftsführer Ram Drori nannte als Gründe für die Ansiedlung in Thüringen die zentrale Lage in der Mitte Deutschlands, die gute Infrastruktur und die Verfügbarkeit von qualifizierten und motivierten Mitarbeitern. Er fügte hinzu, Deutschland sei nach wie vor Innovationsmotor der Branche, die sich gerade im Wandel befinde. Umso wichtiger sei es, jetzt direkt vor Ort präsent zu sein. Wirtschaftsminister Machnig freute sich: „Thüringen ist hoch attraktiv für internationale Investoren.”

So wird der Opel adam aussehen, für den Arkal Automotive Teile fertigt. (Bild: OPEL)

 

 

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