GTAI: Israels Solarenergie wird wirtschaftlicher

Es tut sich viel im sonnigen Israel: Die Investitions- und Produktionskosten für Solarstrom sinken, weswegen die Einspeisevergütung gekürzt wird. Verbesserte Rahmenbedingungen für private Dachanlagen wurden geschaffen und neue Großprojekte sind geplant.

In einem aktuellen Bericht über Israels Fortschritte im Bereich Solarenergie, stellt Germany Trade & Invest (GTAI) die Entwicklungen der letzten Monate vor.

Strom aus Erneuerbaren Energien wird in Israel fast vollständig mit Photovoltaik erzeugt. Die dafür aufzuwendenden Kosten sinken dank verbesserter Technologie, die Gewinnspannen steigen. Daher werden nun die Einspeisetarife drastisch gesenkt. Zwar wird pro kWh nun 40% weniger gezahlt, doch immerhin soll dieser Einspeisetarif für die kommenden 20 Jahre gelten.

Durch diese Tarifsenkung, sollen die Stromverbraucher laut GTAI um rund 500 Mio US-Dollar entlastet werden. Auch aus Sicht der Investoren mache dieser Schritt ökonomisch Sinn, da damit in Zukunft eine wachsende Nachfrage für PV-Strom zu erwarten sei. Allerdings müsse nun auch verstärkt in den Netzausbau investiert werden um die landesweite Versorgung zu sichern.

Auch über Veränderungen für Privaterzeuger wird berichtet. Ein neues Abrechnungssystem verbessert die Möglichkeit der Einspeisung überschüssiger Elektrizität ins staatliche Netz und die Genehmigungsverfahren wurden vereinfacht.

Nach Ansicht von GTAI sind die Aussichten der thermosolaren Energie weniger klar. Zwar gebe es derzeit mehrere Verzögerungen bei Großprojekten. Gleichzeitig wurde die Ausschreibung des 121-MW-Kraftwerks in Ashalim erfolgreich abgeschlossen und zeigt, dass Thermosolartechnik in Israel weiter Zukunft hat.

 

Den vollständigen Bericht von GTAI können Sie hier lesen.

Bild: Brightsource.

2012-11-27T11:00:02+00:00November 27th, 2012|Uncategorized|0 Comments