TaKaDu: Mit Mathematik zu sicheren Leitungssystemen

Berechnungen der Asian Development Bank zufolge, geht in Asien durch Lecks in Leitungen jährlich aufbereitetes Wasser im Wert von neun Milliarden US-Dollar verloren. Doch auch Europa ist von diesem Problem betroffen. So verzeichen englische und walisische Wasserfirmen Verluste von über einer Millarde Liter am Tag.

logoDas Startup TaKaDu ist eine der vielen israelischen Firmen, die neue Lösungen für Israels Wasserknappheit erarbeiten und hat eine intelligente Lösung für Lecks in Leitungssystemen entwickelt.

Mit dem System der 2009 gegründeten Firma, überwachen Wasseranbieter ihr Netzwerk in Echtzeit, erkennen Lecks, Brüche, Ineffizienzen und Probleme in Ausrüstungen und Betrieb.

“TaKaDu nutzt Daten bereits existierende Sensoren und Messgeräte im Netzwerk,” sagt CEO Amir Peleg im gespräch mit NoCamels. Die aktuellen Daten werden mit Werten vom Vortag, der Vorwoche und den vergangenen Jahren verglichen. Auch das Wetter und andere beinflussende Faktoren werden mit einberechnet.

TaKaDu smapleDie eigentliche Berechnung findet über eine hauseigene Cloud statt und basiert auf einem eigens erarbeiteten mathematischen Modell von Algorithmen und statistischen Korrelationen. Wenn das Überwachungssystem ein potenzielles Problem feststellt, sendet es einen Online-Alarm an den Wasseranbieter. „Wir bringen die Kraft von Mathematik und Algorithmen in den Wassersektor ein und das ist die Weisheit und Innovation unserer Lösung,“ so Peleg.

Bislang hat TaKaDu Kunden in Großbritanien, im Asien-Pazifik-Raum, Südamerika und natürlich Israel. Auch in anderen Ländern kann die Technologie angewandt werden. So müssten die oft sehr alten Infrastrukturen nicht vollständig ersetzt werden. Mit TaKaDu könnten fehlerhafte Stellen identifiziert und selektiv erneuert werden. Die Firma berechnet eine monatliche Gebühr für die Nutzung Ihrer Software im Rahmen eines SaaS-Modells.

TaKaDu wird sich im Oktober auf der WATEC 2013 vorstellen: www.watec-israel.com

2013-06-03T11:43:36+00:00June 3rd, 2013|Wasser und Abwasser, Umwelttechnologie|0 Comments