WiWo über Adblocker-Blocker: Clarityray aus Israel

Zeitungs- und Zeitschriftenverleger sind zur Finanzierung ihres Online-Auftritts auf Werbeanzeigen angewiesen. Werden diese durch einen Adblocker unterbunden, versiegt eine wichtige Einnahmequelle der Medienhäuser. Da diese sich immer mehr auf das Geschäft im Internet konzentrieren, wie gerade die Veränderungen im Axel-Springer-Konzern zeigen, existiert hier dringender Handlungsbedarf. Die Wirtschaftswoche berichtet über eine mögliche Lösung des Problems, die aus Israel kommt. Das Startup Clarityray blockiert Adblocker. Es bietet die Möglichkeit, Informationen und Nachrichten im Internet auch weiterhin frei verfügbar zu machen.

In ihrer Online-Ausgabe erklärt die WirtschaftsWoche das Geschäftsmodell von Clarityray:

IdoYablonka2011 gegründet will Clarityray eine Art Gegengeschäftsmodell zu Adblockern anbieten. Und das funktioniert ungefähr so: Clarityray misst zunächst, wie viele Nutzer mit einem Adblocker auf die Webseite eines Kunden surfen. „Viele Geschäftsführer haben kaum eine Ahnung davon, wie viel Prozent ihrer Nutzer sich mit Adblockern auf ihren Seiten tummeln“, erklärt Yablonka [der CEO von Clarityray]. „Wenn das einen Werbeeinnahmenverlust in Höhe von zehn Prozent entspricht, dann ist das wie bei einem Supermarktbesitzer, der zusehen muss, wie zehn Prozent seiner Kunden nicht zahlen“. Das bedeutet auch: Die Contentanbieter haben letztlich die Kontrolle verloren. „Und ich glaube, dass diese Firmen ihre Inhalte kontrollieren sollten“, sagt Yablonka „Unser Unternehmen baut auf dieser Idee auf.“

Beispielseite mit (links) und ohne Werbung (rechts).

Beispielseite mit (links) und ohne Werbung (rechts).

 

Die von Clarityray patentierte Technologie ermöglicht es den Contentanbietern, den Adblocker zu umgehen und ihre Werbung trotzdem auszuspielen. Nicht alle Kunden bekämen dabei die gleiche vorgefertigte Lösung, so Yablonka. „Weil jeder Contentanbieter unterschiedliche Nutzer anspricht, müssen diese entsprechend berücksichtigt werden. Wir stellen daher eine entsprechend maßgeschneiderte Lösung zur Verfügung“. Will heißen: Die Kunden können ihre Maßnahmen je nach Wunsch auf eine Werbeart konzentrieren – „Sie können so zum Beispiel zwischen visuellen Banneranzeigen oder Videoclips wählen“, erklärt Yablonka das anpassbare Adblock-Block-System. Und: „Es funktioniert mit allen Adblockern, die zurzeit auf dem Markt sind, auch mit Hardware und Provider basierter Blockiertechnologie.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

2013-07-30T13:19:57+00:00July 30th, 2013|Software und IT|0 Comments