Israel wird wichtiger Partner für EU-Satelliten-Programm

Die Times of Israel berichtet von einer Gala-Veranstaltung am Montag in Jerusalem, auf der Yaakov Peri, Minister für Wissenschaft und Technologie und der Leiter der Israel Space Agency, Menachem Kidron, eine Vereinbarung mit Vertretern der Europäischen Union unterzeichnet haben, die israelischen Unternehmen Zugang zu Projekten rund um das Galileo-Satelliten-Programm der EU verschafft.

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Offiziell nennt sich das Abkommen „Kooperationsabkommen über ein globales ziviles Satellitennavigationssystem“ (GNSS) zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Staat Israel andererseits. Von EU-Seite wurde von Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Unternehmen und Industrie, und dem künftigen EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg-Andersen, unterzeichnet.

Bis zum Ende des Jahrzehnts erwartet die EU rund 30 Satelliten im All, die diverse Aufgaben von der Überprüfung des Wetters und von Klima-Mustern bis zur Weltraumerforschung und weltweiter Bereitstellung von GPS-Diensten übernehmen sollen. Während die von den USA und Russland im Weltraum platzierten Satelliten zwar vollkommen funktionsfähig seien, betonte ein EU-Vertreter, dass das europäische GNSS das einzige System sein wird, das Dienste wie GPS anbietet, die von einer zivilen anstelle einer militärischen Organisation betrieben werden. Darüber hinaus werden die neuen Satelliten eine weitere Reichweite, mehr Bandbreite und Verfügbarkeit von satellitenbasierten Diensten zur Verfügung stellen, da die Nachfrage in dem Bereich stetig anwächst.

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2013-10-24T16:46:08+00:00October 24th, 2013|Internationale Zusammenarbeit, Luft- und Raumfahrt|0 Comments