Sichere FIFA Fußball-WM 2014 in Brasilien mit israelischen Systemen

Israels Nationalmannschaft wird bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nicht dabei sein. Bei der Organisation des Großereignisses spielt Israel aber ganz vorne mit: Sicherheitsfirmen aus dem High-Tech-Land Israel sind bei technologischen Neuerungen wegweisend und haben die Bedürfnisse und Herausforderungen der WM-Organisatoren erkannt.

Die Risco-Gruppe verkündete kürzlich die Fertigstellung eines Steuerungs- und Kontrollsystems für eines der zwölf WM-Stadien, die Arena Patanal in Cuiabá. Die bis zu 44.000 Zuschauer im Stadion werden durch modernste Technik der Firma geschützt.

Die Betreiber des Systems werden verschiedene Sicherheitsaufgaben simultan verwalten können und selbst die Sicherheitszonen der Eingangsbereiche, das Pressezentrum, die Mannschaftskabinen und sogar die Beleuchtung zentral steuern. Die FIFA hat das israelische Einlasskontrollsystem getestet und genehmigt, mit welchem hunderte Tore, Türen und Drehkreuze kontrolliert werden.

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Nach Angaben von Globes hat dieser Auftrag einen Wert von zwei Millionen US-Dollar. Risco ist seit drei Jahrzenten im Sicherheitsgeschäft aktiv und produziert zu 95 Prozent für den Auslandsmarkt, allen voran für Europa. Das Unternehmen hat 13 weltweite Standorte und 700 Angestellte.

 

Auch der Sicherheitsriese Elbit Systems wird zum Schutz der FIFA WM beitragen. Drohnen der Firma werden für die brasilianische Luftwaffe im Einsatz sein und unter anderem größere Ansammlungen überwachen.

 

Eine halbe Million Fußballfans aus aller Welt werden im kommenden Juni zur FIFA Weltmeisterschaft in Brasilien erwartet. Brasiliens Regierung gibt fast eine Milliarde US-Dollar für Sicherheitsmaßnahmen aus, um Terrorangriffen und Gewalt vorzubeugen.

 

Bilder: Brasilianische Regierung, Elbit Systems.

2014-05-20T15:02:47+00:00May 20th, 2014|Wirtschaft und Konjunktur|0 Comments