Von Tel Aviv lernen: Was braucht eine Startup-City?

Was hat Tel Aviv, was anderen Städten fehlt? Warum hält die Welle von Startup-Gründungen weiterhin an, während es andernorts auf der Welt nur schleppend voran geht? Der Nachrichtendienst Bloomberg hat drei Experten zusammen gebracht, um über dieses Thema zu diskutieren.

Guy Yechiely_056Caroline Haynes, Spezialistin für die Stadt der Zukunft bei KPMG, Hila Oren, Leiterin des Projekts Tel Aviv Global City, Zack Weisfeld, Unternehmer und Senior Direktor bei Microsoft Ventures, erörterten gemeinsam, wie die Strand- und Feierstadt sich als Hightech-Standort etablierte, wie sie ihre Position in Zukunft behalten kann und was andere Städte weltweit davon lernen können.

Klar ist, dass ohne kluge Köpfe und Vorbilder, die es bereits vor Ort zu etwas gebracht haben, schwierig wird. Eine erstklassige Universität bietet beste Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmer. Auch soll das Umfeld anziehend auf junge Leute wirken. Kostenloses W-Lan reicht zwar nicht, zeugt aber von der technologischen Offenheit einer Stadt.

Letztlich muss, so Hila Oren, jede Stadt ihr eigenes Rezept finden. Mit den richtigen Zutaten und ausreichend Zeit sei es jedoch möglich, ein erfolgreiches System für Unternehmer zu schaffen.

TAGCÜber 60 Prozent aller Startups Israels sind laut Angaben der Stadt im Raum Tel Aviv angesiedelt. Auch die Mehrheit der internationalen Forschungs- und Entwicklungszentren finden sich hier. Laut Newsweek ist Tel Aviv international sogar die technologisch einflussreichste Stadt.

Lesen Sie das Interview (Englisch) auf bloomberg.com.

2014-06-13T14:26:35+00:00June 13th, 2014|Uncategorized|0 Comments