Gute Aussichten für Autofahrer… und Mobileye

Das Unternehmen Mobileye aus Jerusalem, dessen Software-Chips in rund 3,3 Millionen Fahrzeuge weltweit integriert sind, erhielt in seiner jüngsten Finanzierungsrunde 890 Millionen US-Dollar – ein Rekord für einen Börsengang eines israelischen Unternehmens in den Vereinigten Staaten. Der Aktienkurs sprang von 25 auf 37 US-Dollar, was einem Unternehmenswert von 8 Milliarden US-Dollar entspricht.

Das nachrüstbare Fahrerassistenzsystem von Mobileye warnt den Fahrer optisch und akustisch vor drohenden Kollisionen mit Fußgängern, Radfahrern und anderen Fahrzeugen und dient zugleich als Fahrspurassistent und Abstandswarner.

Mobileyes EyeQ Chip und Algorithmen sind seit 2007 in neuen Fahrzeugmodellen integriert. Bis Ende 2014 wird die Technologie in über 160 Automodellen von 18 verschiedenen Automobilherstellern verfügbar sein.

slider-bg-img22

Das Entwicklungszentrum von Mobileye in Har Hotzvim, Jerusalem, ist das größte Entwicklungszentrum für maschinelle Visionssysteme der Welt und beschäftigt ungefähr 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen unterhält außerdem Niederlassungen in Holland, den USA, Japan und Zypern.

Mobileye, ein Pionier auf dem Gebiet fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS), wurde 1999 von Prof. Amnon Shashua (Hebräische Universität) und Ziv Aviram gegründet. Seitdem entwickelt und vermarktet Mobileye optische Systeme, mit denen die Sicherheit von Fahrern und Insassen im Straßenverkehr gesteigert und die Zahl von Unfällen gesenkt werden kann.

 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=HXpiyLUEOOY[/youtube]

2014-08-20T12:15:20+00:00August 20th, 2014|Automobil und Zulieferer|0 Comments