Gespräch mit THW-Präsident Albrecht Broemme zu Israel

Anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums hat das THW ein Gespräch mit THW-Präsident Albrecht Broemme über seine Israel-Erfahrungen online gestellt. Das Gespräch fand im Vorfeld des Festaktes statt, zu dem der deutsche und israelische Präsident letzte Woche in die Berliner Philharmonie geladen hatten.

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Bild: THW

Redaktion: Herr Broemme, sind Sie schon gespannt auf den Festakt?

Broemme: Ja, ich freue mich darüber, dass ich bei diesem Festakt dabei sein kann. Ich erwarte gute Reden und den Auftritt der Berliner Philharmoniker. Der Festakt symbolisiert die israelisch-deutsche Freundschaft. Sie ist ein gutes Beispiel für eine gelebte Partnerschaft.

Ich blicke auf eine intensive fünfjährige Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes zurück. Hier habe ich mich auch ein Stück weit persönlich miteingebracht.

Redaktion: Wann waren Sie das erste Mal in Israel?

Broemme: Ich bin 2010 zum ersten Mal mit dem THW nach Israel gereist. Israel hat sich damals am Forschungsprojekt ILOVE beteiligt, wo es vor Allem um Verbesserungen bei der Ortung von Verschütteten ging.

Redaktion: Was verbindet Sie mit Israel?

Broemme: Mit Israel verbinden mich viele Geschichten. Reisen nach Israel bedeutet für mich inzwischen, dort gute Freunde zu treffen. Es bedeutet aber auch, dass ich die Situation im Nahen Osten anders erlebe, als sie oft in den Medien dargestellt wird. Diese Darstellung entspricht nicht dem, was die dort lebenden Menschen tatsächlich fühlen. Ich fühle mich in Israel sicher.

Redaktion: Können Sie uns ein Erlebnis mit dem israelischen Katastrophen- und Zivilschutz schildern?

Broemme: Bei einer der ersten Begegnungen wurde ich vom israelischen Katastrophenschutz gefragt, auf welche Katastrophenszenarien sich Israel meiner Meinung nach einstellen müsse. Ich nannte Erdbeben, Tsunamis, Waldbrände und den Ausfall Kritischer Infrastrukturen – allgegenwärtig ist die Angst vor chemischen Granaten. Mir wurde daraufhin gesagt, dass Erdbeben und Tsunamis eventuell, der Ausfall Kritischer Infrastrukturen und Waldbrände hingegen weniger als Problem angesehen werden.

Lesen Sie das komplette Interview auf der Internet-Seite des THW hier.

2015-05-19T17:35:46+00:00May 19th, 2015|Internationale Zusammenarbeit|0 Comments