Beitrag von Handelsattaché Hemdat Sagi in der BUSINESS & DIPLOMACY

Hemdat Sagi, Handelsattaché und Direktorin des Israel Trade Center ist in der aktuellen Ausgabe des monatliches Magazins BUSINESS & DIPLOMACY anlässlich des Jubiläums zur Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel mit dem Beitrag “Vom Orangenhandel zur Startup-Wirtschaft” über die Enwtwicklung der deutsch-israelischen Beziehungen vertreten.

Über ein Jahrzehnt vor der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel 1965 lieferte Israel 150.000 Kisten Apfelsinen an die junge Bundesrepublik. Damals im Jahr1952/53 beförderte ein Frachter die sonnengereiften Zitrusfrüchte in die Nie¬derlande, von wo aus sie nach Dänemark gelangten, um dann von dort die dänisch-deutsche Grenze zu überqueren. Diese Orangen bündeln eine vielfältige Symbolik in sich. Der Umweg der Früchte war zu Zeiten der „Shilumin“, der Wiedergutmachung, die 1952 mit dem Luxemburger Abkommen in Kraft trat, unvermeidlich. Der direkte Handelsweg mit zu vielen Eingeweihten hätte in Israel eine öffentliche Debatte nach sich gezogen.

Jaffa-Orangen und ihre engen Verwandten aus der Familie der Zitrusfrüchte blieben bis in die frühen 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ein Hauptexportgut Israels. Erst nach der Implosion des sowjetischen Blocks und seiner Satelliten überschritt das Exportvolumen von Hi-Tech-Produkten jenes der Früchte. Heute entstammt fast die Hälfte der Güter, die Israel verlassen, aus dem Hi-Tech-Sektor.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von BUSINESS & DIPLOMACY und hier auf dem Blog des Israel Trade Centers den kompletten Artikel.

2015-08-06T15:37:55+00:00August 6th, 2015|Uncategorized|0 Comments