Maritime Intelligence-Firma Windward erkennt verdächtige Schiffe auf hoher See

Die Software der israelischen Firma Windward ermöglicht die Erfassung von Schiffsbewegungen auf den Weltmeeren. Zu den Investoren gehören der frühere CIA-Chef David Petraeus und Dan Senor, Co-Autor von „Start-Up Nation Israel“. Dem vielversprechenden Tel Aviver Big-Data-Startup widmet die Rheinische Post online einen Artikel:

„Ein Schiff ist im Mittelmeer unterwegs, auf seiner gewöhnlichen Route. Doch plötzlich ändert es seinen üblichen Kurs und vollzieht verdächtige Manöver. Damit gerät es sofort ins Fadenkreuz der israelischen Firma Windward, die mit einem speziell entwickelten Programm rund um die Uhr Daten von rund 200.000 Schiffen weltweit überwacht.“ Im Mittelmeer seien viele Schiffe mit problematischer oder gefährlicher Fracht unterwegs, wird „Windward“-Gründer Daniel zitiert: „Manchmal sind es Flüchtlinge, mal Schmuggelware, Bomben, Drogen oder geheime Technologie.“ Hier geht es weiter zum Artikel.

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Auch die Financial Times weist unter der Überschrift „Europe’s Ports vulnerable as ships sail without oversight“ auf die bis dato geringe Überwachung des internationalen Schiffsverkehrs und die damit einhergehenden Gefahren hin. Windward lieferte der Zeitung zur Illustration Daten konkreter Schiffsbewegungen im Mittelmeer, die potenzielle Gefahren exemplarisch darlegen. Den Artikel finden Sie hier.

Windwards Software ist in erster Linie für Geheimdienste und weitere Sicherheitsbehörden, Marine und Hafenbetreiber relevant.

2016-02-18T14:55:42+00:00February 18th, 2016|Sicherheit und HLS, Software und IT|0 Comments