Insulin-Pille aus Israel gibt Diabetikern Hoffnung

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Für rund 415 Millionen Patienten weltweit, die an der Zuckerkrankheit leiden, gibt es dank israelischer Forscher Aussicht auf Besserung. Müssen sich heutzutage immer mehr Menschen manchmal mehrmals täglich Insulin zum Ausgleich des Blutzuckerspiegels spritzen, haben Forscher von Oramed Pharmaceuticals aus Israel kürzlich Insulin-Pillen zum Schlucken erfolgreich getestet. Die Pillen sind von einem Schutzfilm umgeben und enthalten eine hohe Dosis des Insulin, sodass es auf dem Weg in die Blutbahn nicht vollständig von den Magensäften zerstört wird und immer noch eine messbare Senkung des Blutzuckerspiegels bewirkt.

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirat von Oramed und früheres Pfizer-Vorstandsmitglied, Dr. Michael Berelowitz, sieht in der Insulin-Pille einen Durchbruch in der Diabetes-Behandlung: „Unser Insulin funktioniert genauso wie das natürliche Insulin in der Leber. Injiziertes Insulin wirkt anders. Anstatt die Produktion von Glukose in der Leber einzudämmen, schickt es überschüssige Glukose in Muskel- und Fettzellen und kann so zu Unterzuckerung führen. In Vergleichsstudien mit Placebos konnten wir eine signifikante Reduktion des Zuckers im Blut nachweisen ohne dass Nebeneffekte auftraten.“

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