Israelische Startups brillieren bei Daimlers Start-up Autobahn

Bei Daimlers Startup-Autobahn konnten am vergangenen Donnerstag zehn Startups die Teilnahme an einem intensives Programm gewinnen, das sie vom Herbst an für ein Vierteljahr durchlaufen werden. Dabei werden sie von Daimler-Experten begleitet und auch die Infrastruktur auf dem Forschungscampus Arena 2036 nutzen können, bei dem die Universität Stuttgart und Firmen der Autobranche zusammenarbeiten.

Die Startups waren mit ihren Ideen so breit aufgestellt, was dafür sorgte, dass die Jury sogar 13 statt der ursprünglich geplanten zehn Plätze vergab. Sieben (!) dieser Firmen kamen aus Israel. Darunter Gauzy, Noveto, Otonomo, n-join, Vayyar, Hopon und Argus.

Die Frankfurter Rundschau schrieb hierzu:

 Gauzy ist eine von 23 jungen Firmen, die sich am Donnerstag in Fellbach dem Autohersteller Daimler präsentiert. Nötig hat die kleine Firma aus Israel es nicht mehr: Das Start-up arbeitet schon mit Daimler zusammen, seine Technologie soll in einigen Jahren in den Luxuslimousinen der Stuttgarter eingebaut werden. Trotzdem nimmt Gauzy an dem Projekt „Startup Autobahn“ teil, das Daimler ins Leben gerufen hat. „Es ist eine großartige Bühne“, sagt Peso. Denn damit bekenne sich der Autohersteller öffentlich zu den Firmen.

Die Stuttgarter Zeitung war unter den 400 Gästen ebenfalls zugegen:

Das israelische Start-up Noveto hat etwa Lautsprecher entwickelt, welche den Klang so gezielt ausrichten können, dass etwa ein Fahrer im Auto nicht vom Musikhören abgelenkt wird. Die Münchner Gründer von 4tiitoo haben eine Technologie zur Verfolgung von Augenbewegungen und für Gestensteuerung entwickelt, die ein autonomes Fahrzeug sicherer machen könnte.

Auch das Handelsblatt war besonders von Gauzy angetan:

Auf Knopfdruck verfärbt sich die Autoscheibe dunkel, im nächsten Moment ist sie wieder transparent. Die Technologie von Gauzy klingt simpel – doch dahinter steckt eine enorme Rechenleistung. Die Scheiben haben eine spezielle Beschichtung, auf die ein bestimmtes Muster wie auf einen Bildschirm aufgespielt wird. „Wir haben versucht, ein Buch auf einen Zahnstocher zu schreiben“, beschreibt Mitgründer und Firmenchef Eyal Peso die Geschäftsidee in einem Satz.

Gauzy ist eine von 23 jungen Firmen, die sich am Donnerstag in Fellbach dem Autohersteller Daimler präsentiert. Nötig hat die kleine Firma aus Israel es nicht mehr: Das Start-up arbeitet schon mit Daimler zusammen, seine Technologie soll in einigen Jahren in den Luxuslimousinen der Stuttgarter eingebaut werden. Trotzdem nimmt Gauzy an dem Projekt „Startup Autobahn“ teil, das Daimler ins Leben gerufen hat. „Es ist eine großartige Bühne“, sagt Peso. Denn damit bekenne sich der Autohersteller öffentlich zu den Firmen.

Das Ideenwerk BW titelte: “Daimlers Startup Autobahn legt los” und schrieb:

Nach Stuttgart kommt jetzt etwa das israelische Startup Noveto   Es hat  Lautsprecher entwickelt, welche den Klang so gezielt ausrichten können, dass etwa ein Fahrer im Auto nicht vom Musikhören abgelenkt wird. Die Münchner Gründer von 4tiitoo haben eine Technologie zur Verfolgung von Augenbewegungen und für Gestensteuerung entwickelt, die ein autonomes Fahrzeug sicherer machen könnte. Auf die Startup Autobahn geschafft hat es das Stuttgarter Startup Blickshift, das bisher auf dem Startup Campus von Code_n beheimatet ist, Aber auch Startups aus dem Bereich der Produktion sind dabei, etwa die israelische Firma N-Join, die smarte Fabrikationsprozesse und die Industrie 4.0 zum Thema hat, oder   die finnische Firma Canatu, die auf Karbonbasis ein Material für Berührungsbildschirme entwickelt hat.

Auch wir von der Handelsabteilung werden im September zum wiederholten Mal eine Startup-Veranstaltung zum Thema Mobilität ausrichten. Das deutsch-israelische Future Mobility Camp wird am 21. September in Berlin bei Mindbox von der Deutschen Bahn im S-Bahnhof Jannowitzbrücke stattfinden. Mehr dazu hier.

2016-07-19T14:44:22+00:00July 19th, 2016|Automobil und Zulieferer|0 Comments