Motorsägenhersteller Stihl investiert in israelisches Startup

Der schwäbische Motorsägenbauer Stihl kauft 35 Prozent an der israelischen Firma GreenIQ. Das israelische Startup ist damit das erste seiner Art, in das das Unternehmen aus Waiblingen investiert. Stihl will so schneller im Bereich Digitalisierung und vernetzte Produkte Fuß fassen. Denkbar sei die intelligente Verbindung von Rasenbewässerung und den Robotermähern aus dem Sortiment der Firma, erklärte Stihls Vorstandsvorsitzender, Dr. Bertram Kandziora.

productTechSchemeGreenIQ soll auch nach der Beteiligung weiter selbstständig am Markt auftreten. Die Beteiligung solle nicht nur den Zugriff auf ein Team erfahrener Softwareentwickler für vernetzte Produkte sichern, sondern auch die Entwicklung einer eigenen Schnittstelle für intelligente Gartengeräte unterstützen, so Kandziora. Wie viel Stihl für GreenIQ bezahlt hat, gaben die Unternehmen nicht bekannt.

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GreenIQ ist eine Smart-Garden-Anwendungen, wurde 2013 in Tel Aviv gegründet und vertreibt seine Produkte an Kunden weltweit. Kern der Technologie ist ein Smart-Garden-Hub, mit dem über eine App die Bewässerung im Garten gesteuert werden kann. Unter Berücksichtigung umfangreicher Wetter- und Sensordatenkann die Anwendung deutliche Wassereinsparungen erzielen.

Mit Material von dpa. Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung von Stihl hier. Einen Artikel zu der Technologie von GreenIQ finden Sie hier auf nocamels.com.