Ex-Kampfpilot entwickelt Drohne zur Überwachung von Pipelines

Der ehemalige israelische Kampfpilot Didi Horn hat eine Drohne entworfen, die der Öl- und Gasindustrie eine effizientere und kostengünstigere Überwachung von Bohrinseln, Pipelines und anderen Anlagen ermöglicht.

SkyX ist ein israelisch-kanadisches Startup aus Ontario, das am Freitag seine Begründung bekannt gegeben hat. SkyOne Craft, die von SkyX entwickelten unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs), sind mit Kameras und Sensoren ausgerüstet und können Pipelines auf Beschädigungen untersuchen als auch zur  Sicherheitsüberwachung eingesetzt werden. Die Drohnen sind in der Lage, vertikal zu starten und zu landen, autonom zu fliegen und können selber erkennen, wann sie aufgeladen werden müssen.

Anders als andere Drohnen, muss die SkyOne durch eigene Technologie nicht zur Heimatbasis zurückkehren, um wieder aufzuladen. Stattdessen fliegt das Gerät laut Unternehmen zur nächstgelegenen xStation, wo es in einer wettergeschützten Kuppel auflädt, bevor die Mission fortgesetzt wird.

„Wir glauben, dass unsere Technologie die Kosten deutlich senken, die Effizienz steigern und dem Sektor als Ganzes helfen kann“, sagte Horn, SkyX-Gründer und CEO, und fügte hinzu, dass die Technologie „bahnbrechend“ für die Öl- und Gasindustrie sein wird.

„Wir haben jetzt unseren ersten Kunden aus Kanada, dem die Lösung für Versuche für drei bis sechs Monate zur Verfügung gestellt wird“, sagte Horn in einem Telefoninterview. Das Unternehmen schätzt seine Absatzmöglichkeit auf etwa 100 Millionen US-Dollar bis 2020.

SkyOne kann etwa 105 Kilometer pro Stunde erreichen und wird bald in der Lage sein, 150 Kilometer Stunde zu fliegen. Die Drohne kann Lecks, Vandalismus und Verbuschung erkennen. SkyOne kann rund und die Uhr Daten erfassen und sie in Echtzeit zur Verfügung stellen.

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2017-04-25T18:30:31+00:00April 25th, 2017|Luft- und Raumfahrt|0 Comments