Wie Innovationen Leben retten

 

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Netzwerke, neue Fördermodelle und Innovationskultur waren die Schlüsselwörter des
in Berlin. Mit 400 Teilnehmenden diskutierten erfolgreiche Expertinnen und Experten aus den Life-Sciences, Wirtschaft, Medizin und Politik Instrumente und Optionen für innovative Trends und Ökosysteme in der Medizin sowie Lizenzierungen und Ausgründungen. Der Summit bot biomedizinschen „Entrepreneuren“ neue Inspirationen und war zugleich Plattform für den Austauschen zwischen Gründungswilligen, Gründerinnen und Gründern sowie Investoren.

Summit 2016

Die Stiftung Charité und das Berlin Institute of Health setzen sich dafür ein, die Innovationskraft und Wertschöpfung der biomedizinischen Forschung zu erhöhen und eine Kommerzialisierung zu ermöglichen. Am Ende sollen wertsteigernde Produkte für Patientinnen und Patienten stehen. Der Weg dahin ist anspruchsvoll und brauche vor allem ein gutes Netzwerk an Beraterinnen und Beratern und neue Wege zur Finanzierung, so die einstimmige Meinung der Beteiligten des Summit. Einen breiten und wertvollen Einblick in eine Erfolgsstory gaben Referenten und Diskussionsteilnehmer des diesjährigen Partnerlandes Israel. Die Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft des Staates Israel hat die Organisatoren der Stiftung Charité und des Berlin Institute of Health unterstützt und maßgeblich inhaltlich beigetragen.

Zu den Referentinnen und Referenten des Summits zählten unter anderem Emmanuelle M. Charpentier (Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin), Johannes Fruehauf (LabCentral, Cambridge, USA), Kathleen D. Kennedy, MIT, The Engine, USA), Arie Orenstein (Advanced Technology Center, The Chaim Sheba Medical Center, Tel Aviv, Israel) sowie Igor M. Sauer von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der zeigte, welche medizinischen Innovationen mit Mixed-Reality-Anwendungen heute in der Chirugie möglich sind. Auch medizinische Innovationen und ihr Potenzial für das gesellschaftsrelevante Thema „Gesundes Altern“ wurden in Paneldiskussionen intensiv diskutiert.

Von israelischer Seite hat Anya Eldan (Start-Up Division Israel Innovation Authority, Tel Aviv, Israel) die Zutaten der fruchtbaren Innovationslandschaft Israels beleuchtet, während Arie Orenstein (Advanced Technology Center, The Chaim Sheba Medical Center, Tel Aviv, Israel) in einem kurzweiligen Vortrag aufgezeigt hat, welche Trends die Gesundheitsbranche im und um den OP-Saal zu erwarten sind. Daneben waren Vertreter
von erfolgreichen Inkubatoren wie MindUP, den
Trendlines Labs
und Technologietransferzentren vom Rambam Health Care Campus in Haifa zugegen.


IMG_3085Avraham Nir-Feldklein
, Gesandter der Botschaft des Staates Israel in Deutschland, eröffnete den diesjährigen Summit. In seinem Grußwort würdigte er den unermüdlichen Ehrgeiz von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Medizinerinnen und Medizinern, deren Erfolge dazu beitragen, dass sich die Gesundheitsversorgung in vielen Ländern verbessert habe. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Israel als eines der effizientesten Gesundheitssysteme der Welt klassifiziert. Rund 1.200 Unternehmen der Life-Science-Branche sind in Israel angesiedelt.

Über den großartigen Erfolg des zehnten Charité BIH Entrepreneurship Summit freute sich Professorin Duska Dragun, Vorsitzende des Advisory Boards des Summit: „Wir sind begeistert, dass wir zum zehnten Summit wieder so viele internationale Gäste begrüßen durften. Unser diesjähriges Partnerland Israel und deren Referentinnen und Referenten haben zudem dazu beigetragen, ein einzigartiges Programm mit einmaligem Mehrwert für die Gäste zu bieten. Israel gilt als Start-Up-Nation mit einer positiven Grundhaltung zum Unternehmertum und wir sind froh über den intensiven inhaltlichen Austausch. Besonders das ausgiebige Netzwerken in inspirierender Atmosphäre wird geschätzt. Das macht den Summit aus.“