Zwischen Vogtland und Israel

“Für die Vogtländerin Petra Steps wird das Jahr 2018 ein besonderes bleiben: Sie gewann eine Recherchereise der Israelischen Botschaft in Deutschland nach Israel. In einem Jahr, in dem Antisemitismus europaweit Schlagzeilen machte. Die Geschichte, die Petra Steps aus Israel mitbrachte, lesen Sie heute auf der Seite 3 – und wer hinter der Autorin steckt, das lesen Sie hier.

 Vergangenes Jahr stand sie mit ihrem Mann auf dem Berg Bental, einem erloschenen Vulkan der Golanhöhen, über den ein Teil der Grenze zwischen Israel und Syrien verläuft. Felsig ist es dort oben, es gibt das Café Annan und verlassene Militäranlagen. Sie haben es von dort oben aus fürchterlich krachen gehört, den bebenden Boden unter ihren Füßen gespürt. Ihr Mann habe sie gefragt, was das ist. “Das ist Krieg”, habe sie damals mit Blick auf Syrien geantwortet – von der einen Seite des Berges aus kann man das Land sehen. Und so taucht das Wort Krieg in diesem Text bereits in der 18. Zeile auf. Dabei soll es hier gar nicht um Krieg gehen. Petra Steps ist genau deshalb so oft in Israel, weil es ihr eben nicht um Krieg geht. Genaugenommen hat Petra Steps noch nicht mal was mit Israel zu tun. Sie ist keine Jüdin, sondern eine Vogtländerin, deren Eigenart es ist, ungefähr 100 Ideen gleichzeitig im Kopf zu haben. Trotzdem hat Israel ihr mit 2018 ein ganz besonderes Jahr beschert.”
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2018-12-28T10:43:41+00:00December 28th, 2018|Wirtschaft und Konjunktur|0 Comments