Warum Bildungstechnologie (EdTech) aus Israel weiterhin führend ist

Israel ist nicht nur für ihre Stärke im High-Tech-Bereich bekannt, sondern auch für ihre weltberühmten akademischen Institutionen. Von der Hebräischen Universität Jerusalem über die Universität Tel Aviv bis zum Technion und dem Weizmann-Institut für Wissenschaft entwickeln die israelischen Bildungseinrichtungen das Humankapital Israels. Es gibt einen Bereich, in dem die beiden Welten von Hightech und Wissenschaft zusammenwachsen und das Beste aus Forschung und Innovation des Landes anwenden: die Bildungstechnologie, auf Englisch auch kurz “EdTech” bezeichnet.

EdTechEdTech nutzt technologische Ressourcen, um den Lernstil aller Lerntypen von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter zu verbessern. Es gibt schätzungsweise 30.000 EdTech-Unternehmen auf der ganzen Welt und 300 bis 500 solcher Unternehmen in Israel.

Das lokale Ökosystem ist bestrebt, auf seiner beeindruckenden Erfolgsbilanz in diesem Sektor aufzubauen. Mit Hauptsitz in Südisrael bringt eine Organisation – MindCET – Pädagogen und Unternehmer zusammen, um die neuesten bahnbrechenden Technologien für die reale Nutzung durch Schüler, Lehrer und lebenslange Lernende weltweit zu entwickeln. Gegründet vom Zentrum für Bildungstechnologie (CET), glaubt MindCET, dass EdTech die Macht hat, die Lücke zwischen Schulbildung und Wissen, das im Erwachsenenalter erforderlich ist, zu schließen. Seit 2012 sucht die Organisation nach EdTech-Startups, die sich mit Spielen, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen befassen, um die moderne Lernumgebung zu verändern.

Hier sind einige der Startups, die den Weg weisen:

1. Plethora – ein Joint Venture des Weizmann Institute of Science und des CET – ist eine pädagogische Plattform, die es Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren ermöglicht, die zum Verständnis komplexer Systeme erforderlichen Fähigkeiten zu üben, indem sie das Verhalten eines Systems ändern und es beobachten Aktion. Die Plattform wurde kürzlich vom israelischen Bildungsministerium ausgewählt, um bei der landesweiten Cyber-Meisterschaft 2019 vorgestellt zu werden.

2. Inflow hilft Forschern dabei, ihre Suche nach seriösen Publikationen zu verfeinern und so wertvolle Forschungszeit zu sparen. Das Unternehmen konzentriert sich in erster Linie auf den Bereich der Biomedizin und entwickelt einen Algorithmus, mit dem wissenschaftliche Veröffentlichungen automatisch bewertet und nach einer Reihe von Metriken, einschließlich Glaubwürdigkeit und Reproduzierbarkeit, in ihrem jeweiligen Forschungsbereich eingestuft werden.

3. GEM (Guided Experience in Museums) ist eine personalisierte mobile App, die über das traditionelle Lernen im Klassenzimmer und am Computer hinausgeht und dazu dient, die Erfahrungen der Menschen beim Museumsbesuch zu verbessern. Angetrieben von AI, bietet GEM jedem einzelnen Besucher ein bereicherndes Erlebnis über seine mobile App.

Die Marktforschungsplattform HolonIQ prognostiziert, dass der globale Bildungsmarkt bis 2030 10 Billionen US-Dollar erreichen wird. In unserer digitalen Welt wird die Technologie für das künftige Wachstum des Sektors von zentraler Bedeutung sein – und Israel wird an vorderster Front stehen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.itrade.gov.il/oder bei Ihrem örtlichen israelischen Wirtschaftsattaché.