Aus erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff spielt eine zentrale Rolle, um ambitionierte Kli­maziele wie Klimaneutralität zu erreichen. Der Gaslieferstopp durch den Ukrainekrieg hat die Dring­lichkeit, alternative Brennstoffe zu erschließen, noch deutlicher gemacht. Doch Was­ser­stoff ist nicht leicht zu speichern und zu transportieren, flüssig wird es erst bei -253 Grad.

Vier is­raelische Technologie-Startups haben Lösungen für die Probleme bei der Produktion, Spei­che­rung und Nutzung von Wasserstoff entwickelt:

Electriq Global hat eine patentierte Tech­no­lo­gie entwickelt, die Wasserstoffgas mit Kaliumborat zu einer pulverförmigen, trans­port­fähigen Ver­bindung (KBH4) zusammenführt.

Auch Hydro-X hat ein Verfahren entwickelt, um Was­ser­stoff molekular zu binden.

H2Pro befasst sich hingegen mit der Wasser­stoff­er­zeu­gung selbst: Die energieintensive Elektrolyse von Wasser zur Aufspaltung in Sauerstoff und Wasser­stoff wird durch ein elektrochemisches Verfahren modifiziert, das mehr Effizienz ver­spricht als bis­her.

GenCell ist „am anderen Ende“ der Wasserstoffkette tätig: es wurde eine Brenn­stoffzelle ent­wickelt, die Ammoniak anstelle von Wasserstoff zur Strom­er­zeu­gung nutzt. Am­mon­iak ist eine wei­tere Option, um Wasserstoff zu speichern und zu trans­por­tie­ren, und soll auch für regenerativ er­zeug­ten Wasserstoff aus Kanada für Deutschland Ver­wen­dung finden. Die israelische Brenn­stoff­zelle könnte also zukünftig auch in Deutschland Strom produzieren.

Source: Israel21c