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Damit die Wüste blüht

Anlässlich der Landwirtschaftsmesse Agritech Tel Aviv reiste Agrarjournalist Fritz Fleege, mit Unterstützung des Israel Trade Center, im Frühjahr nach Israel um sich über die neuesten Agrartechnologien aus Israel zu informieren. Pünktlich zu der in dieser Woche in Hannover stattfindenden weltgrößten Fachmesse für Landtechnik, Agritechnica, erschien nun der Artikel in der aktuellen Ausgabe der BauernZeitung. Unter dem Titel „Damit die Wüste blüht“ beschreibt Fleege die Innovationskraft Israels im Umgang mit der knappen Ressource Wasser und den speziellen Anbaubedingungen im Land:

„Heute wird in diesem Wirtschaftszweig [Landwirtschaft] nur noch etwa ein Drittel Trinkwasser eingesetzt, vor allem in Gewächshäusern. Der Großteil wird durch gereinigte Abwässer, zum kleineren Teil auch durch Brackwasser gedeckt. Das Abwasser aus den Städten und Dörfern wird aufbereitet auf die Felder geleitet. Der steigende Einsatz gereinigter Abwässer ist vor allem Investitionen in Kläranlagen und technologischen Verbesserungen zu verdanken. Bestes Beispiel ist die Stadt Jerusalem. Das gesamte Abwasser dieser Stadt wird vorgereinigt über einen 60 km langen Kanal in die Negev-Wüste geleitet.“

Im Bereich der Tröpfchenbewässerung ist die israelische Firma Netafim weltbekannt, die derzeit auch als Aussteller auf der Agritechnica präsent ist. Agrarjournalist Fleege dazu: „[Netafim] vertreibt seine Produkte zur Mikrobewässerung in 150 Länder der Erde, darunter viele nach China und Indien sowie nach Afrika und Amerika. Aber auch auf dem deutschen Markt ist Bewässerungstechnik aus Israel gefragt, vor allem für Gewächshäuser, Kleingärten und Sportplätze.“

Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus der BauernZeitung.